· Andrin, Joe und Marc
Tag 8+9: Intensives Training, 729-Shop und Fussball mit Ma Wenge
Das Training des 8. Tages war wie gewohnt intensiv — und an Tag 9 stand sogar Fussball auf dem Plan.

Tag 8
Das Training des 8. Tages war wie gewohnt intensiv. Am morgen haben wir hauptsächlich regelmässige Übungen gespielt und zum Schluss auch noch Matches. Trotz der bereits vielen Besuche im Restaurant neben dem Hotel für das Mitagessen macht der Koch jedes mal ein Bild. Sie waren wie gewohnt freundlich und wir haben mitlerweile alle unsere 2-3 Standartmenüs die uns schmecken. Nach dem Energietanken ging es für einige in die zweite Tischtenniseinheit des Tages. Andere waren in einem nahegelegenen Gym im Krafttraining oder pausierten. Am Abend fand die ganze Gruppe wieder zusammen und stattete einem Shop der zweitgrössten Tischtennismarke Chinas (729) einen Besuch ab. T-Shirts wurden angeschaut, anprobiert und schliesslich gekauft. Mit einem bereits bärengrossen Hunger marschierten wir durch die Hitze in ein kleines traditionelles Tianjin-Bun-Restaurant. Das Essen schmeckte und es wurden wie immer lustige Unterhaltungen geführt. Den Abend liessen wir im Freizeitpark beim Tischtennisspielen mit lokalen Spielern ausklinken.
Tag 9
Das Training an Tag 9 verlief wie wir es uns nun schon gewohnt sind. Wir wärmten selbstständig auf, indem wir Runden um die Tische rannten und dabei die Arme kreisten, Sidesteps und andere Übungen machten.
Anschliessend folgte das Einwärmen der Chinesen. Nicht wie gewohnt führte dies heute ein Schweizer durch. Michael traute sich vor allen Leuten den immerselben Ablauf vorzuführen und den Takt auf Chinesisch zu zählen.
Nach dem Einwärmen folgte das Einspielen. Anschliessend spielten wir Kaiserspiel und spielten dann Übungen an den neuen Tischen.
Zu Mittag assen wir wie gewohnt neben dem Hotel.
Am Nachmittag war alles wie gewohnt. Der Cheftrainer erklärte denn Ablauf. Etwas, was man sich in keinem Universum sich vorstellen kann , war Fussball spielen auf dem Plan. Spielen? Das war eine lustige Abwechslung zum Training. Nichts desto trotz gab es davor noch das Repertoire, welches mindestens alle Spieler zum schwitzen bringt. Für mich ist meine Lieblingsübung Kaiserspiel. Dadurch kann ich mit besseren Spielern spielen und einen besseren Partner bekommen. Denn in den letzten tagen ist das Niveau der chinesischen Spielern gesunken. Was extrem schade ist. Zum Glück gibt es aber ab und zu Balleimer, wie heut Nachmittag. Ganz zum Schluss kam das langersehnte Fussballspiel. Mawenge und sein Sohn waren auch dabei. Extrem chaotisch war es. Der Sohn von Mawenge musste oft das Spiel unterbrechen, um das Tempo zu dämpfen. Welches Team gewonnen hat, dass weiss keiner. Jedoch der Spass fehlte nicht.
